Markenschutz & Authentifizierung

QR-Codes: Kleines Quadrat – große Anwendungsvielfalt

QR-Codes sind heute vielfältig und einfach nutzbar. Lesen Sie, wie Ihr Unternehmen von den zahlreichen Vorteilen profitiert und worauf Sie achten sollten.

Warum der QR-Code längst nicht tot ist und was er für Ihr Unternehmen leistet

Haben Sie schon mal einen QR-Code eingescannt? Falls ja wissen Sie sicherlich, was die smarte Markierung heutzutage alles kann. Falls nicht, lesen Sie es einfach in diesem Blogbeitrag.

QR-Codes wurden von Experten schon oft totgesagt – sind heute aber lebendiger als jemals zuvor. Moderne Smartphones machen das Scannen spielend einfach und öffnen damit die Tür für vielfältige Anwendung im Bereich des Marketing, Zahlungen, Produktkennzeichnung oder Markenschutz. Erfahren Sie, was das kleine Quadrat für Sie leisten kann.

 

QR-Codes für Marketing und Produktschutz – in diesem Artikel erfahren Sie:

  • Was die QR-Codes von heute können und wie sie sich unterscheiden
  • Warum sie ein großes Comeback feiern und von vielen Marken genutzt werden
  • Wie man Fehler im Umgang mit QR-Codes vermeidet
  • Was QR-Codes für den Markenschutz und Produktschutz leisten

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als man gigantische QR-Codes auf den Planen von LKWs oder dem Heck von Firmenwagen gesehen hat? Wer hat damals nicht auch versucht, schnell sein Smartphone aus der Tasche zu ziehen, die Scan-App auf dem Screen zu finden, zu öffnen und den Code einzuscannen? Natürlich war der Wagen längst weg oder der Code ließ sich nicht einscannen – und wenn es denn doch geklappt hat, waren keine Inhalte hinterlegt. Diese frustrierenden Zeiten, in denen aus diesen Gründen auch einige Experten das Ende des QR-Codes vorausgesagt haben, sind längst vorbei. Heute wird überall gescannt – und das aus gutem Grund.

 

Quick Response Codes – was können die kleinen Quadrate heutzutage?

Schon seit einigen Jahren feiert der QR-Code ein Comeback

Denn schon seit einigen Jahren feiert der QR-Code ein gigantisches Comeback. Für Marken ist er heute eine unverzichtbare Möglichkeit, Informationen einfach und schnell auf mobile Endgeräte zu transportieren. Erfunden wurde der ursprünglich als Produktkennzeichnung genutzte Code 1994 von der japanischen Firma DENSO WAVE und wurde anschließend im Laufe der letzten drei Jahrzehnte von verschiedenen Seiten weiterentwickelt. Heute komprimiert er komplexe Informationen von mehr als 7.000 Ziffern oder 4.000 Zeichen in einem zweidimensionalen QR-Code. Die Codes gibt es als statische Variante, die nach der Erstellung nicht mehr editiert werden kann – und als dynamische Codes, die fortlaufend aktualisiert und bearbeitet werden.

In Zeiten von COVID-19 kann man damit z.B. im Café die Speisekarte schnell aufrufen oder WLAN anfordern. Auch von Plakaten leitet er zuverlässig direkt zum passenden Produkt in den Online-Shop – und Social Media-Plattformen wie Facebook oder Pinterest nutzen das Quadrat, um weiterführende Inhalte schnell zugänglich zu machen. Immer beliebter wird auch die mobile Zahlung, z.B. mit Kryptowährungen, die dank der QR-Codes in Sekundenschnelle möglich ist. Ein weiterer wichtiger Einsatzbereich ist der Fälschungsschutz, wo QR-Codes Lieferketten transparent und die Produkte selbst fälschungssicher machen.

Die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos: Einkaufsgutscheine, Gewinnspiele, Cashback-Aktionen, Produktinformationen oder Bewertungsmöglichkeiten – alles, was das Produkt oder den Service bereichert und ergänzt, ist in einem QR-Code gut aufgehoben. Doch warum sind die QR-Codes plötzlich wieder so beliebt?

 

Über 100 Millionen Scans pro Tag – Tendenz steigend

QR-Codes werden deshalb so gerne benutzt, weil sie die Lücke zwischen der analogen und der digitalen Welt unkompliziert schließen. Immer mehr Unternehmen und Organisationen entdecken das Potential und freuen sich über die steigende Nutzung, vor allem in China. Hier werden pro Tag mehr als 100 Millionen QR-Codes eingescannt. Rund ein Drittel aller mobilen Bezahlungen werden bereits per Scan abgewickelt. Tendenz klar steigend – auch im Rest der Welt.

Die Gründe für den Boom der Codes liegt auf der Hand: Zum einen besitzt fast jeder Mensch auf der Welt ein Smartphone mit einer Kamera, auf dem man einen QR-Code-Reader als App installieren kann. Die meisten modernen Smartphones benötigen jedoch gar keine App mehr: Wer einen Code scannen will, öffnet einfach mit einem Fingerwisch seine Kamera und der Code wird automatisch erkannt. Ein Tipp auf den Link genügt dann, um die weiterführenden Inhalte sofort zu sehen oder in Interaktion zu gehen. Vom Scan bis zur Aktion vergehen nur wenige Sekunden, die Handhabung ist so einfach wie noch nie.

 

QR-Codes: Welche Fehler machen Unternehmen bei der Nutzung?

Dank dieser bequemen Nutzung gehören die kleinen Quadrate heute fest in den Marketing-Werkzeugkasten vieler Unternehmen. Ob als Aufsteller im Ladengeschäft, im Print-Katalog oder auf der Verpackung – QR-Codes sind schnell generiert und in das bestehende Layout integriert. Doch was, wenn sie nur selten oder gar nicht gescannt werden? Dann kann es daran liegen, dass sie häufig gar nicht wahrgenommen werden: Einer der Hauptgründe für die geringe Nutzung von QR-Codes ist der, dass das kleine Quadrat schlichtweg übersehen wird – oder der Mehrwert für einen Scan nicht kommuniziert wird. 

 

Diese Tipps helfen dabei, die Zahl der gescannten QR-Codes deutlich zu steigern:

  • Platzieren Sie den Code so, dass er schnell entdeckt und eingescannt werden kann
  • Geben Sie einen Hinweis, was den Nutzer erwartet, z.B. “Entdecken Sie wichtige Produktinfos”
  • Eine klare Aufforderung sorgt für mehr Interaktion: Jetzt scannen, Per Kamera scannen, etc.
  • Komprimieren Sie die verlinkten Informationen und machen Sie diese schnell erfassbar
  • Optimieren Sie den Content unbedingt für mobile Endgeräte
  • Stellen Sie sicher, dass alle Inhalte aktuell sind und optimal funktionieren 

 

Innovative QR-Codes: So verbindet tesa scribos Produkte mit der digitalen Welt

Ob physische Markierung, gedruckte Markierung oder smarte Markierung in Verbrauchsgütern – nahezu alle unsere Produktkennzeichnungen machen sich die Vorteile von QR-Codes zu Nutze. Als Tor zur digitalen Welt sorgen sie in Verbindung mit unserer Digitalplattform SCRIBOS 360 dafür, dass unsere Kunden ihre Produkte vor Fälschungen schützen oder diese nachverfolgen, Lieferketten transparent machen oder mit ihren Kunden interagieren können. 

 

Fazit: QR-Codes wurden oft totgesagt und sind heute lebendiger denn je

Dank moderner Smartphones können QR-Codes heute ganz einfach im Vorbeigehen gescannt werden. Dadurch sind sie für viele Menschen deutlich einfacher nutzbar geworden und werden von Unternehmen vielfältig zu Marketing- oder Logistikzwecken eingesetzt. Wer die kleinen Quadrate für die digitale Kennzeichnung seiner Marke nutzen will, sollte darauf achten, die Codes gut sichtbar zu platzieren und die hinterlegten Inhalte aktuell und mobilfreundlich zu gestalten. Auch im Bereich der Produktkennzeichnung ist der QR-Code mittlerweile unverzichtbar. In Kombination mit einem Originalitätsnachweis oder kosteneffizienter Sicherheitsmarkierungen stattet er Produkte mit einer individualisierbaren Markierung aus, die zusammen mit intuitiv bedienbaren digitalen Tools wie dem Smartphone einen optimalen Schutz vor Fälschungen, Graumarkt oder Überproduktion bieten.

Autor/in

Marlene Ende, Head of Marketing

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