Graumärkte verhindern

Graumarktaktivitäten mit SCRIBOS 360 frühzeitig erkennen

Graumarktverkäufe können Preisstrategien untergraben, die Beziehungen zu Vertriebspartnern belasten, Margen verringern und das Vertrauen der Kunden beeinträchtigen. Besonders schwierig ist der Umgang mit Graumarktaktivitäten, weil es sich in der Regel um Originalprodukte handelt. Das Risiko entsteht, wenn Produkte von ihrem vorgesehenen Vertriebsweg abweichen und außerhalb autorisierter Märkte, Vertriebskanäle oder vertraglicher Vereinbarungen verkauft werden.

Eine rechteckige Schachtel mit Magnesiumtabletten, die auf der Vorderseite mit einem direkt gedruckten ValiGate®-QR-Code versehen ist. Dieser Code bietet einen zuverlässigen Schutz vor Fälschungen und ermöglicht es Nutzern, die Authentizität des Produkts zu überprüfen und auf weiterführende Informationen zuzugreifen.
Eine mobile Benutzeroberfläche, die die Funktion zur Erkennung von Graumarktaktivitäten der SCRIBOS 360-Plattform hervorhebt. Auf dem Bildschirm ist eine Karte zu sehen, auf der ein Paketsymbol eine unautorisierte Verbringung eines Produkts nach Indien anzeigt. Das Produkt ist mit „Out of Region“ markiert. Die Benutzeroberfläche zeigt die Etiketten-ID sowie geografische Daten des Produkts an und liefert damit eindeutige Beweise zur Bekämpfung von Graumarktaktivitäten.

KURZ SCRIBOS unterstützt Marken dabei, potenziell unautorisierte Vertriebsaktivitäten mit SCRIBOS 360 zu erkennen. Die Plattform für digitalen Markenschutz und Produktauthentifizierung verbindet die Verifizierung von Produkten mit scanbasierter Transparenz über Markt- und Vertriebsaktivitäten.

SCRIBOS 360 verknüpft physische Produkte mit einer eindeutigen digitalen Identität. Jeder Authentifizierungsscan erzeugt einen Datenpunkt, der zeigt, wo Produkte überprüft werden, ob sie außerhalb ihrer vorgesehenen Zielmärkte auftauchen und wo sich ungewöhnliche Vertriebsmuster abzeichnen.

Wird ein Produkt außerhalb seines zugewiesenen Zielmarkts gescannt, kennzeichnet SCRIBOS 360 dieses Ereignis automatisch und benachrichtigt die Marke direkt. Anschließend können die Scan-Daten ausgewertet und entschieden werden, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.

Risiken von Graumarktaktivitäten Marken und Hersteller

Produkte auf dem Graumarkt sind Originalprodukte. Das eigentliche Problem ist daher nicht ihre Echtheit, sondern ihre unautorisierte Weiterleitung. Werden Originalprodukte außerhalb der vorgesehenen Märkte oder Vertriebskanäle verkauft, kann dies wirtschaftliche, operative und kundenbezogene Risiken mit sich bringen.

Graumarktaktivitäten können innerhalb autorisierter Vertriebsnetze unter anderem folgende Risiken verursachen:

  • Preisverfall in einzelnen Regionen und Vertriebskanälen
  • Konflikte mit autorisierten Händlern und Vertriebspartnern
  • Verlust der Kontrolle über regionale Preisstrategien
  • Verfälschte Verkaufs- und Prognosedaten
  • Geringere Transparenz innerhalb der Vertriebsnetzwerke
  • Garantie- und Servicekosten durch nicht autorisierte Verkäufe
  • Imageschäden infolge uneinheitlicher Kundenerfahrungen
  • Erschwerte Identifizierung von Leckagen in der Lieferkette sowie nicht autorisierter Wiederverkäufer 

Risiken für Verbraucher

Auch Verbraucher können betroffen sein, wenn Originalprodukte über nicht autorisierte Vertriebskanäle verkauft werden. Mögliche Folgen sind:

  • Produkte ohne gültigen Garantieanspruch
  • Eingeschränkter Zugang zu Kundenservice oder Support
  • Produkte, die nicht für den jeweiligen Zielmarkt bestimmt waren
  • Fehlende regulatorische oder gesetzlich vorgeschriebene Informationen
  • Verzögerte oder eingeschränkte Produktrückrufe und Sicherheitsinformationen
  • Unklare Herkunft des Produkts sowie Unsicherheit über den autorisierten Vertriebsweg

So hilft SCRIBOS 360 dabei, Graumarktaktivitäten zu erkennen

Eindeutige digitale Produktidentitäten vergeben

Produkte werden mit sicheren Labels oder Kennzeichnungen versehen, die mit einer eindeutigen digitalen Identität verknüpft sind. Jeder Scan verbindet das physische Produkt mit SCRIBOS 360 und erzeugt einen Datenpunkt, der Produktauthentifizierung, Analysen und Transparenz über Markt- und Vertriebsaktivitäten unterstützt.

Autorisierte Zielmärkte definieren

Marken können in SCRIBOS 360 autorisierte Zielmärkte festlegen, indem sie den jeweiligen Produkt- oder Labeldaten Zielinformationen wie Region, Land oder Händler zuordnen. Diese Informationen lassen sich direkt in SCRIBOS 360 hinterlegen oder – je nach Anwendungsfall – über die ScanFIRST-App erfassen.

Die ScanFIRST-App unterstützt die Erfassung logistischer Daten, indem sie Verpackungshierarchien abbildet. Produkte können einzelnen Kartons sowie größeren Logistikeinheiten wie Paletten zugeordnet werden. Während des Versands werden diese Einheiten gescannt und mit ihrem vorgesehenen Zielort verknüpft. So entsteht eine strukturierte Datengrundlage für die Erkennung von Graumarktaktivitäten in SCRIBOS 360.

Nachfolgende Authentifizierungsscans werden anschließend mit den definierten Zielregionen abgeglichen. Dadurch lassen sich Produkte identifizieren, die außerhalb ihrer vorgesehenen Märkte auftauchen.

Scan-Standorte und Vertriebsmuster analysieren

Jeder Authentifizierungsscan liefert standortbezogene Daten und schafft Transparenz darüber, wo Produkte im Markt überprüft werden. Im Laufe der Zeit lassen sich anhand dieser Scan-Daten ungewöhnliche Muster erkennen – beispielsweise wiederholte Scans außerhalb der vorgesehenen Region, unerwartete Scan-Häufungen oder Produktaktivitäten in Vertriebskanälen, die näher untersucht werden sollten.

Potenziell nicht autorisierte Vertriebsaktivitäten erkennen

Wird ein Produkt außerhalb seines definierten Zielmarkts gescannt, markiert SCRIBOS 360 dieses Ereignis automatisch und benachrichtigt die Marke direkt. Anschließend können die Scan-Daten geprüft und es kann bewertet werden, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.

Gezielt reagieren

Benachrichtigungen über Scans außerhalb des Zielmarkts sowie die zugehörigen Scan-Daten schaffen eine fundierte Grundlage für weitere Untersuchungen. Marken können diese Informationen nutzen, um:
 

  • Mögliche Leckagen in der Lieferkette zu untersuchen
  • Verdächtige Aktivitäten von Händlern oder Vertriebspartnern zu überprüfen
  • Regionale Preisstrategien zu schützen
  • Maßnahmen zur Rechtsdurchsetzung mit strukturierten Scan-Daten zu unterstützen
  • Die Kontrolle über autorisierte Vertriebsnetze zu stärken 

Warum die frühzeitige Erkennung von Graumarktaktivitäten wichtig ist

Je früher nicht autorisierte Vertriebsaktivitäten erkannt werden, desto einfacher lassen sich Preiskonflikte vermeiden, Beziehungen zu Vertriebspartnern schützen und eine Ausbreitung von Graumarktaktivitäten über weitere Regionen und Vertriebskanäle verhindern.
SCRIBOS 360 hilft Marken dabei, verdächtige Scan-Muster frühzeitig zu erkennen und strukturierte Daten für gezielte Folgemaßnahmen zu nutzen.

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Mit SCRIBOS 360 erhalten Marken scanbasierte Transparenz darüber, wo Produkte weltweit überprüft werden. So lassen sich Aktivitäten außerhalb definierter Zielmärkte erkennen, mögliche Umleitungen im Vertrieb untersuchen und geeignete Maßnahmen ergreifen, bevor nicht autorisierte Vertriebsaktivitäten größere wirtschaftliche oder operative Auswirkungen haben.

Vereinbaren Sie eine Demo von SCRIBOS 360 und erfahren Sie, wie KURZ SCRIBOS Marken dabei unterstützt, mehr Transparenz über Markt- und Vertriebsaktivitäten zu gewinnen und gezielt gegen Graumarktaktivitäten vorzugehen.
 

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FAQ – Graumärkte

Was sind Graumarktaktivitäten?

Von Graumarktaktivitäten spricht man, wenn Originalprodukte außerhalb autorisierter Märkte, Vertriebskanäle oder vertraglicher Vereinbarungen verkauft werden. Die Produkte sind nicht gefälscht, wurden jedoch von ihrem vorgesehenen Vertriebsweg abgeleitet. Dadurch können Risiken für Preisstrategien, Händlerbeziehungen, Garantieabwicklung und das Vertrauen der Kunden entstehen.

Warum stellen Graumarktprodukte ein Risiko dar, obwohl sie Originalprodukte sind?

Auch Originalprodukte können wirtschaftliche und operative Risiken verursachen, wenn sie in Märkten auftauchen, für die sie ursprünglich nicht bestimmt waren. Dies kann zu Preiskonflikten, Spannungen innerhalb der Vertriebskanäle, uneinheitlichen Kundenerfahrungen, Garantieproblemen und einer geringeren Transparenz innerhalb autorisierter Vertriebsnetze führen.

Wie können Marken Graumarktaktivitäten erkennen?

Marken können potenzielle Graumarktaktivitäten erkennen, indem sie Produktauthentifizierung mit scanbasierter Markttransparenz verbinden. Bei jedem Produktscan entstehen Authentifizierungsdaten, die zeigen, wo Überprüfungen stattfinden und ob Produkte außerhalb ihrer vorgesehenen Zielmärkte auftauchen.

Wie hilft die Produktauthentifizierung dabei, Graumarktprodukte zu identifizieren?

Durch die Produktauthentifizierung wird jedes geschützte Produkt mit einer eindeutigen digitalen Identität verknüpft. Jeder Scan erzeugt einen Datenpunkt, der Marken dabei unterstützt, verdächtige Muster zu erkennen – beispielsweise wiederholte Scans außerhalb autorisierter Regionen oder ungewöhnliche Aktivitäten in Märkten, die näher untersucht werden sollten.

Wie unterstützt SCRIBOS 360 die Erkennung von Graumarktaktivitäten?

SCRIBOS 360 gleicht Authentifizierungsscans mit zuvor definierten Zielregionen ab. Wird ein Produkt außerhalb seines vorgesehenen Zielmarkts gescannt, kennzeichnet SCRIBOS 360 das Ereignis und benachrichtigt die Marke direkt. So lassen sich potenzielle Graumarktaktivitäten frühzeitig erkennen und prüfen.

Was passiert, wenn ein Produkt außerhalb seines Zielmarkts gescannt wird?

Wird ein Produkt außerhalb seines definierten Zielmarkts gescannt, markiert SCRIBOS 360 diesen Scan als Aktivität außerhalb der vorgesehenen Region und informiert die Marke. Anschließend können die Scan-Daten ausgewertet werden, um festzustellen, ob eine mögliche Umleitung im Vertrieb vorliegt und ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.

Welche Daten werden benötigt, um autorisierte Märkte in SCRIBOS 360 zu definieren?

Marken definieren autorisierte Zielmärkte, indem sie Produkt- oder Labeldaten in SCRIBOS 360 mit Zielinformationen wie Land, Region oder Händler verknüpfen. Diese Informationen bilden die Grundlage für den späteren Abgleich von Authentifizierungsscans mit den vorgesehenen Zielmärkten.

Welche Maßnahmen können Marken nach der Erkennung von Scans außerhalb des Zielmarkts ergreifen?

Nach der Auswertung entsprechender Scan-Daten können Marken:

  • Mögliche Leckagen in der Lieferkette untersuchen
  • Verdächtige Aktivitäten von Händlern oder Vertriebspartnern überprüfen
  • Regionale Preisstrategien schützen
  • Maßnahmen zur Rechtsdurchsetzung mit strukturierten Scan-Daten unterstützen
  • Kontrolle über autorisierte Vertriebsnetze stärken
Worin besteht der Unterschied zwischen der Erkennung von Graumarktaktivitäten und der Erkennung von Fälschungen?

Bei der Erkennung von Fälschungen geht es darum, Produkte zu identifizieren, die nicht echt sind. Die Erkennung von Graumarktaktivitäten konzentriert sich dagegen auf Originalprodukte, die außerhalb autorisierter Märkte oder Vertriebskanäle auftauchen. Beide Anwendungsfälle basieren auf Produktauthentifizierung, adressieren jedoch unterschiedliche Risiken.

Warum ist die frühzeitige Erkennung von Graumarktaktivitäten wichtig?

Eine frühzeitige Erkennung hilft Marken, Preiskonflikte zu vermeiden, Beziehungen zu Vertriebspartnern zu schützen und eine Ausbreitung von Graumarktaktivitäten auf weitere Regionen oder Vertriebskanäle zu verhindern. Scanbasierte Transparenz schafft eine fundierte Entscheidungsgrundlage für gezielte Folgemaßnahmen.

Was ist SCRIBOS 360 Gray Market Protection?

SCRIBOS 360 Gray Market Protection ist ein Modul innerhalb von SCRIBOS 360, das Marken dabei unterstützt, potenzielle Graumarktaktivitäten zu erkennen. Dazu nutzt es definierte Zielregionen, zugeordnete Produkt- und Labelinformationen, Scan-Daten sowie Benachrichtigungen über Scans außerhalb des Zielmarkts. Auf dieser Grundlage erhalten Marken geobasierte Transparenz und können verdächtige Vertriebsmuster gezielt analysieren.

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