Plagiate & Beschlagnahmungen

Wilhemshaven: Zollbeamte beschlagnahmen gefälschte Softdrinks

Beamte des deutschen Zoll beschlagnahmten Tausende gefälschte Getränkeflaschen, die in die EU eingeführt werden sollten. Die Flaschen wiesen offensichtliche Mängel auf und die Inhaltsstoffe der Getränke war unbekannt.

Zoll beschlagnahmt gefälschte Softdrinks

Am Containerterminal Wilhelmshaven haben Zollbeamte mehrere Tausende gefälschte Softdrinks gestoppt, die die Rechte bekannter Getränkemarken verletzten. Wie die Behörden vor Kurzem bekannt gaben, fand die Beschlagnahmung bereits Mitte Juni statt; die sichergestellten Flaschen und ihr Inhalt wurden nun Anfang September vernichtet.

Die Fälschungen stammten demnach aus dem Nahen Osten und waren zur Einfuhr in die EU angemeldet. Bei der Kontrolle der rund 450 Getränkekisten erweckten die Waren jedoch den Verdacht der Zollbeamten: Die Flaschen waren verschmutzt und zum Teil nicht vollständig verschlossen, der Eindruck eines minderwertigen Produktionsstandards drängte sich auf, so die Behörden. Die Waren wurden sichergestellt und der vom Zoll hinzugezogene Markenrechtsinhaber bestätigte schließlich den Fälschungsverdacht. „Ganz offensichtlich befanden sich die Getränkeflaschen in einem desolaten Zustand und die Inhaltsstoffe der Softdrinks waren unbekannt. Derartige Lebensmittel müssen dem Markt entzogen werden“, so Frank Mauritz, Pressesprecher des Hauptzollamts Oldenburg.

 

Quelle:

Hauptzollamt Oldenburg

Artikel in Kooperation mit dem Anti-Piracy AnalystAusgabe Oktober 2021

Autor/in

Sabine Carrell, International Communications Manager bei SCRIBOS

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